Auf istrischen Gipfeln
Streckendaten Akzente:
Lage:
Lupoglav - Brest - Uèka - Æiæarija - Lupoglav
Streckenlänge:
48.7 km
Ausgangspunkt:
Lupoglav - Norden
Zielpunkt:
Lupoglav - Norden
Schwierigkeitsgrad:
Schwer
Höhenunterschied:
1200 m
Höchster Punkt:
1013 m
Niedrigster Punkt:
358 m
Streckentyp:
Asphalt und Schotterweg
Fahrzeit:
3:30 - 4:30 h
Asphalt:
22.3 km 45.79%
Schotterweg:
26.4 km 54.21%
Highlights:

  • Am Fuße des feenhaften Bergmassivs – das Dorf Lanišæe
  • Köhlermeister – das Dorf Brest
  • Der sagenhafte istrische Berg – der Naturpark Uèka
  • Idylisches Arkadien – Æiæarija
Unterkunft - Bike & Bed
Unterkunft - Bike hotel

Willkommen auf der Route des sagenhaften istrischen Gebirges, das eine wunderschöne Landschaft auf Gipfeln bietet, wo sich die Erde mit dem Himmel berührt. Wir starten in Lanišæe – in der größten Ortschaft auf dem Berg Èiæarija, über die die Kirche des Hl. Kancijan herrscht, erbaut im Jahre 1927 an Stelle einer älteren aus dem 17. Jahrhundert. Lanišæe befindet sich am Rande eines weitläufigen Karstfeldes, am Fuße des Gipfels Orljak, der 1109 Meter hoch ist und etwas niedrigeren Gipfels Stražice mit 964 Metern und es ist ein idealer Ort für alle Natur-Liebhaber, alle die sich für Berglandschaften und Bergsteigen begeistern, also hier können Sie wandern und genießen, bevor Sie auf dem Radweg in Richtung Brest weiter fahren. Einst lebten hier Köhlermeister, für die der Wald die Haupterwerbsquelle war; Holz diente nicht nur als Brennstoff sondern man machte daraus auch „karbun“ - Holzkohle, die man dann in den benachbarten Ortschaften in der Küstenregion verkaufte. Heute ist Brest eine Ortschaft mit etwa 56 Hausnummern und an die fünfzig Einwohner; vorwiegend sind es ältere Leute. Wenn Sie im Ort herumfahren, werden Sie entdecken, daß hier fast alle Gebäude ausschließlich Wohnhäuser sind, außer der alten Schule, die verlassen und leer steht, da es hier seit langem keine Schüler gibt. Wir setzen die Fahrt fort und erreichen den Naturpark Uèka, wo es nicht viele Ortschaften gibt und gar keine Städte oder größere Dörfer. Mit dem höchsten Gipfel Vojak 1396 Meter an der Ostseite hat Uèka einen gänzlich ländlichen Charakter, so sind die Gehöfte in verlegenen aber geschützten Gebieten entstanden, wie Brest oder Vela Uèka, oder dort wo es in der Nähe Weideland gab, wie Mala Uèka oder aber an den Abhängen wie Lovranska Draga und Teile der Ortschaft Kožljak. Uèka ist das größte Bergmassiv in Istrien, reich und vielfältig, insbesondere was die Vegetation und Naturreichtum sowie geologischen Aufbau betrifft; die Uèka zog seit langer Zeit die Aufmerksamkeit vieler Naturforscher, Wissenschaftler und Reiseschrifsteller unter ihnen besuchte auch der König von Sachsen im Jahre 1838 diese Gegend, ebenfalls der leidenschaftliche Botaniker Friedrich August in Begleitung von Tommasini und Biasoletto sowie Oberst Jelaèiæ, der später der berühmte kroatische Ban wurde. Wenn wir auf der Strecke weiter fahren, erreichen wir Æiæarija – ein weitläufiges Bergland, das immer mit der Viehzucht und insbesondere mit der Schafzucht verbunden war. Einst waren die zahlreichen und verstreuten Dörfer der Æiæarija voller Leben, es gab viele Hirten in den Dörfern, heute sind sie aber fast verlassen, so ist diese Landschaft fast idylisch grün und unberührt. Fahren Sie durch diese Landschaft und entdecken Sie den kleinsten Glockenturm in Istrien in Brest pod Žbevnicom, den größten und ältesten Lindenbaum in Slum oder aber die malerischen Dörfer Jelovice, Prapoæe, Podgaæe, Rašpor, Trstenik und Brgudac, das mit 747 Meter Höhe über dem Meer zugleich die höchst gelegene Ortschaft in Istrien ist und daher ist es ein Muß für alle Besteigungen der Æiæarija und Uèka. Erfrischen Sie sich mit dem Wasser aus der Quelle inmitten des Dorfes Raèja Vas und fahren Sie langsam zurück nach Lanišæe, wo Ihr Abenteuer auch begann.
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